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BRENNSTOFFE

Ein Brennstoff mit einer langen Vergangenheit und einer großen Zukunft!

In einer seiner Tischreden hat Martin Luther am 30. August 1532 das Holz und seine große Bedeutung für das menschliche Leben zum Thema gemacht.

»Mich wundert, wo unser Gott Holz nimmet zu so mancherlei Brauch für alle Menschen in der ganzen weiten Welt, als Bauholz, Brennholz, Tischlerholz, Böttigerholz, Schubkarn, Schaufeln, zu hölzern Kandeln, zu Fassen etc. Und wer kann allen Brauch des Holzes erzählen? In Summa, Holz ist der größten und nöthigsten Dinge eines in der Welt, des man bedarf und nicht entbehren kann.«

Holz ist ein Naturstoff, der die Kultur des Menschen von Anfang an begleitet und gewärmt hat. Aufgrund der Anstiege des Energieverbrauchs und der immer knapper werdenden fossilen Ressourcen wird Holz auch in Zukunft eine immer größere Bedeutung zuerkannt, die noch vor wenigen Jahren kaum jemand für möglich gehalten hätte.

 
Die wichtigsten Vorteile von Holz auf einen Blick !

1. Holz ist ein CO2 neutraler Brennstoff - Holz setzt bei seiner Verbrennung nur jene Kohlendioxid Menge frei, die es bei im Zuge seines Wachstums gebunden hat. Dadurch wird das Klima nicht belastet!

2. Preisentwicklung. Während die Preise für fossile Brennstoffe wie Heizöl , Gas und Flüssiggas in den vergangenen Jahren immer wieder kräftig angestiegen sind, blieben die Preise für hackgut und pellets immer auf einem ziemlich konstanten Niveau (mit Ausnahme eines einzigen Jahrhundertwinters).

3. Regionale Wertschöpfung - Holz ist ein regionaler Brennstoff - Egal mit welchem Brennstoff man heizt, diesen bzw. dessen Erzeugung muss man immer bezahlen. Wer mit Holz heizt und Hackgut oder Pellets für seinen Biomassekessel einkauft, schickt damit sein Geld nicht ins Ausland und an Großkonzerne, sondern investiert es in seiner  eigenen heimatregion.

4. Hackgut und Pellets sind krisensichere Brennstoffe - Egals wie sich die Weltwirtschaft entwickelt und auf welchem Kontinent kriegerische Auseinandersetzungen um fossile Energie stattfinden: Holz wächst ungebremst und nur mit Hilfe von Wind und Sonnenenergie nach.  Holzheizer sitzen somit in Krisen auf dem länderen Ast.

 5. Nachhaltigkeit: Heizen mit Öl und Gas belastet unser Klima. Heizen mit Pellets und Hackschnitzel (Hackgut)ist nachhaltiges wirtschaften im Sinne der Erhaltung des ökologischen  und ökonomischen Gleichgewichtes

 6. Komfort mit gutem Gewissen: Sowohl die moderne Hackgutheizung als auch die bewährte Pelletsheizung von Gilles bieten größtmöglichen Komfort, einen besonders hohen Wirkungsgrad und stehen ihren fossilen Gegenspielern auch in punkto Komfort um Nichts nach. Wer mit Hackgut oder Pellets heizt genießt den Komfort einer modernen Heizanlage mit dem reinen Gewissen einer umweltfreundlichen Heizung.

Einen Live-Chart über die Preisentwicklung von Rohöl finden Sie auf http://www.livecharts.co.uk/MarketCharts/crude.php  . Die Verknappung der Ressourcen spiegelt sich in den Ölpreis-Entwicklungen wieder und wird noch für zahlreiche weitere "Überraschungen" sorgen. Den aktuellen Rohölpreis und seine Schwankungen können Sie hier beobachten.

Was ist Hackgut (Hackschnitzel) ?
Holzhackschnitzel sind zerkleinertes Holz (z. B. mit Häckslern) und dienen als Brennstoff für die Hackschnitzelheizung oder Heizkraftwerke (Biomassenahwärmewerk). Hackgut besteht zu 100 % aus Holz. Hackschnitzel werden meist mit mobilen Hackern produziert. Diese Maschinen hacken minderwertiges Holz (z. B. aus der Durchforstung, Äste oder Altholz (z. B. Bruchpaletten)), welches von der Industrie nicht mehr zu höherwertigen Produkten verarbeitet werden kann.
Neuerdings kommen auch vermehrt Hackschnitzel auf den Markt, die in Kurzumtriebsplantagen produziert werden. (Siehe Energie vom Acker) Hackschnitzel werden zumeist in der Größenklasse G30 oder G50 für die automatische Beschickung in speziellen Holzheizkesseln (GILLES HPK-RA 12,5-160kW oder HPKI-K 180 - 5000kW) verwendet.

Energie vom Acker - Hackguternte von Kurzumtriebsflächen vollautomatisch vom Feld

Neben Hackgut aus dem Wald (z.B. aus Durchforstungen) gibt es auch andere Quellen zur Holzgewinnung. Die steigenden Preise für Öl und Gas bieten der Landwirtschaft immer bessere Möglichkeiten, sich vom Landwirt zu Energiewirt weiter zu entwickeln und auf landwirtschaftlichen Flächen Holz zu ernten. Weide, Pappel und Robinie sind Baumarten, die sich aufgrund Ihrer holzartigen Struktur bestens verwerten lassen. Auch Miscanthus (ein ebenfalls rasch wachsendes Gras wird für die Verfeuerung in Biomassekesseln propagiert - meist unter Vorbehalt). 
 
Für alle genannten Energiepflanzen gilt: Je besser der Boden und die Wasserversorgung, umso besser ist auch der Ertrag. Bitte vergleichen SIe daher nicht nur die Atrotonnenerträge, sondern auch die Bodenverhältnisse. Pappel kann auf guten Standorten (z.B. in der Poebene) bedeutend hähere Erträge liefern als Miscanthus, der auf mageren Standorten oder ohne Wasserversorgung wenig Ertrag bringen wird. Viele weitere Informationen erhalten Sie unter folgendem Link  Kurzumtriebshölzer – Energieholz vom Acker  Für eine detaillierte Berechnung des für Sie am besten geeigneten Arbeitsverfahrens für Weide und Pappel am Acker  drücken Sie bitte  HIER  
Nachfolgend einige Bilder von der Weidenernte 2009 in Gmunden.

   

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GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG - Koaserbauer Str. 16 - A-4810 Gmunden - Tel. +43 7612 737600 - Fax +43 7612 73760 17  - office@gilles.at